Stell dir vor, du hast monatelang deine Felder gepflegt. Das Getreide steht goldgelb da, die Kartoffeln sind reif. Jetzt kommt der entscheidende Moment: die Ernte. Aber wie bekommst du alles rechtzeitig und ohne Verluste vom Feld? Genau hier kommt moderne Erntetechnik ins Spiel.
Früher brauchten ganze Dorfgemeinschaften wochenlang für die Ernte. Heute schaffst du mit den richtigen Maschinen in wenigen Tagen, was früher unmöglich schien. Aber welche Technik brauchst du wirklich? Und worauf musst du achten, damit nichts verloren geht?
Dieser Ratgeber zeigt dir alles über Erntetechnik. Du lernst die verschiedenen Erntemaschinen kennen. Du erfährst, wann der richtige Zeitpunkt für die Ernte ist. Und du bekommst praktische Tipps, wie du Verluste vermeidest und die Qualität deiner Produkte sicherst.
Was bedeutet Erntetechnik eigentlich?
Erntetechnik umfasst alle Maschinen und Verfahren zum Ernten deiner Feldfrüchte. Sie holt das reife Erntegut vom Feld und bereitet es für Transport und Lagerung vor. Dabei trennt sie das Nutzbare vom Rest.
Denk an Erntetechnik wie an eine riesige Erntehelfertruppe. Nur dass diese Truppe aus Maschinen besteht. Sie arbeitet schneller, gründlicher und wetterunabhängiger als Menschen es könnten. Ein Mähdrescher ersetzt dabei hunderte Erntehelfer.
Die wichtigsten Aufgaben der Erntetechnik sind:
- Das Erntegut zum richtigen Zeitpunkt ernten
- Verluste so gering wie möglich halten
- Die Qualität des Ernteguts bewahren
- Zeit und Kosten sparen
Die Getreideernte – Das Herzstück der Erntetechnik
Der Mähdrescher als Alleskönner
Der Mähdrescher ist die wichtigste Maschine bei der Getreideernte. Er schneidet das Getreide, drischt die Körner aus und trennt sie vom Stroh. Das alles macht er in einem einzigen Arbeitsgang während der Fahrt.
Du kannst dir einen Mähdrescher wie eine fahrende Fabrik vorstellen. Vorne schneidet er das Getreide ab. In der Mitte trennt er Körner von Stroh. Und hinten wirft er das Stroh wieder aus. Die Körner sammelt er in einem großen Tank.
Das Schneidwerk ist der vordere Teil des Mähdreschers. Es schneidet die Halme ab und transportiert sie nach innen. Die Breite bestimmt, wie viel du auf einmal ernten kannst. Moderne Schneidwerke sind bis zu 18 Meter breit.
Die Dreschtrommel im Inneren schlägt die Körner aus den Ähren. Sie dreht sich sehr schnell und klopft dabei die Körner heraus. Das ist wie wenn du mit einem Stock auf einen Teppich klopfst. Der Staub fällt heraus.
Der richtige Erntezeitpunkt beim Getreide
Die Feuchtigkeit der Körner zeigt dir den richtigen Zeitpunkt. Bei Weizen sollten es etwa 14 Prozent sein. Das kannst du mit einem Feuchtigkeitsmesser prüfen. Zu feucht geerntetes Getreide musst du teuer trocknen.
Du erkennst reifes Getreide auch ohne Messgerät. Die Halme sind gelb und trocken. Die Körner lassen sich nicht mehr eindrücken. Wenn du ein Korn zwischen den Zähnen zerbrichst, knackt es.
Warte aber nicht zu lange mit der Ernte. Überreifes Getreide verliert leicht Körner. Bei Wind und Regen fallen sie aus den Ähren. Dann liegt dein Ertrag auf dem Boden statt im Tank.
Strohbergung nach der Getreideernte
Nach dem Drusch liegt das Stroh auf dem Feld. Du kannst es als Einstreu oder Futter nutzen. Dafür musst du es aber erst bergen und lagerfähig machen.
Der Schwader legt das Stroh in Reihen zusammen. So kann die Ballenpresse es besser aufnehmen. Er arbeitet wie ein großer Rechen, nur viel schneller und gleichmäßiger.
Die Ballenpresse formt aus dem losen Stroh feste Ballen. Es gibt Rundballen und Quaderballen. Rundballen sind einfacher zu machen. Quaderballen lassen sich besser stapeln und transportieren.
Die Futterernte – Qualität für deine Tiere sichern
Grünland richtig ernten
Bei der Futterernte kommt es besonders auf Qualität an. Gutes Futter bedeutet gesunde Tiere und mehr Milch. Der richtige Schnittzeitpunkt entscheidet über Nährstoffgehalt und Verdaulichkeit.
Das Mähwerk schneidet das Gras sauber ab. Scheibenmähwerke sind heute Standard. Sie arbeiten schnell und zuverlässig. Die Schnitthöhe stellst du auf etwa 7 Zentimeter ein. So wächst das Gras schnell wieder nach.
Nach dem Mähen muss das Gras anwelken. Es soll auf etwa 35 Prozent Trockenmasse kommen. Das dauert je nach Wetter ein bis zwei Tage. Der Wender hilft dir dabei. Er wendet und lockert das Gras. So trocknet es gleichmäßig.
Der Schwader legt das angewelkte Gras in Schwaden. Das sind lange Reihen auf dem Feld. So kann der Ladewagen oder die Ballenpresse es gut aufnehmen. Achte darauf, dass kein Schmutz ins Futter kommt.
Silage als Konservierungsmethode
Silage ist wie Sauerkraut für Kühe. Durch Milchsäuregärung wird das Futter haltbar. Es behält dabei viele Nährstoffe. Für gute Silage brauchst du die richtige Technik.
Der Feldhäcksler zerkleinert Mais oder Gras für die Silage. Er schneidet alles in kleine Stücke. Je feiner, desto besser verdichtet sich die Silage später. Das ist wichtig für die Qualität.
Beim Mais wartest du, bis die Körner teigreif sind. Das ist der optimale Zeitpunkt für Silomais. Die ganze Pflanze hat dann den höchsten Futterwert. Der Häcksler erntet alles auf einmal.
Das gehäckselte Material fährst du schnell zum Silo. Dort verdichtest du es mit schweren Traktoren. Je weniger Luft drin bleibt, desto besser wird die Silage. Nach dem Verdichten deckst du alles luftdicht ab.
Der Ladewagen als Alternative
Ein Ladewagen nimmt das Futter auf und schneidet es klein. Er ist günstiger als ein Häcksler. Für kleinere Betriebe ist er oft die bessere Wahl.
Die Pick-up-Trommel hebt das Futter vom Schwad auf. Zinken transportieren es nach hinten. Messer schneiden es in kurze Stücke. Die Länge kannst du einstellen.
Der Ladewagen presst das Futter leicht zusammen. So passt mehr drauf. Beim Abladen schiebt ein Kratzboden alles nach hinten raus. Das geht schnell und gleichmäßig.
Ballentechnik – Futter und Stroh effizient lagern
Informationen zur Ballentechnik.
Rundballenpressen im Einsatz
Rundballen sind die einfachste Art, Heu und Stroh zu lagern. Die Presse rollt das Material zu einem festen Ballen. Der ist wetterfest und lässt sich gut handhaben.
Die Presse nimmt das Material vom Schwad auf. Innen drehen sich Walzen oder Riemen. Sie wickeln das Material zu einem Ballen. Wenn er groß genug ist, bindet die Maschine ihn mit Netz oder Garn.
Ein Rundballen wiegt zwischen 250 und 500 Kilogramm. Das hängt vom Material und der Pressdichte ab. Mit dem Frontlader kannst du ihn leicht bewegen. Für die Lagerung stapelst du die Ballen pyramidenförmig.
Quaderballenpressen für Profis
Quaderballen sind rechteckig und lassen sich optimal stapeln. Sie brauchen weniger Lagerplatz als Rundballen. Große Betriebe bevorzugen deshalb oft Quaderballen.
Die Presse arbeitet mit einem Kolben. Er presst das Material zu festen Paketen. Diese werden mit Knoten fest verschnürt. Die Ballenlänge ist einstellbar.
Große Quaderballen wiegen bis zu 500 Kilogramm. Sie sind etwa 2,40 Meter lang. Kleine Ballen wiegen 15 bis 35 Kilogramm. Die kannst du noch von Hand bewegen.
Ballenwickler für Silageballen
Silageballen sind eine praktische Alternative zum Fahrsilo. Jeder Ballen ist einzeln verpackt. Du kannst sie flexibel lagern und einzeln verfüttern.
Der Wickler dreht den Ballen und wickelt Folie drum. Mindestens sechs Lagen Folie brauchst du. So wird der Ballen luftdicht. Die Gärung kann beginnen.
Achte auf Löcher in der Folie. Schon kleine Beschädigungen lassen Luft rein. Dann verdirbt die Silage. Kontrolliere die Ballen regelmäßig. Klebe Löcher sofort mit Spezialklebeband zu.
Spezialkulturen ernten – Jede Frucht braucht ihre Technik
Spezialkulturen bei Beckmann Bargenstedt
Kartoffelernte mit modernen Rodern
Kartoffeln ernten ist komplizierter als Getreide dreschen. Die Knollen liegen im Boden. Du musst sie ausgraben, von Erde trennen und unbeschädigt bergen.
Der Kartoffelroder gräbt die Kartoffeln aus. Schare fahren unter den Dämmen durch. Sie heben Kartoffeln und Erde auf ein Sieb. Durch Rütteln trennt sich die Erde von den Kartoffeln.
Moderne Roder sortieren auch gleich nach Größe. Zu kleine Kartoffeln fallen durch ein Gitter. Steine und Kluten werden aussortiert. Nur gute Kartoffeln kommen in den Bunker.
Die Ernte bei trockenem Boden schont die Kartoffeln. Bei Nässe klebt zu viel Erde an. Das gibt mehr Arbeit beim Sortieren. Warte lieber auf besseres Wetter.
Zuckerrübenernte im Herbst
Zuckerrüben erntest du spät im Jahr. Sie wachsen bis in den Herbst. Je länger sie wachsen, desto mehr Zucker bilden sie. Aber vor dem ersten Frost müssen sie raus.
Der Rübenroder köpft zuerst die Blätter ab. Die bleiben als Dünger auf dem Feld. Dann hebt er die Rüben aus der Erde. Walzen und Sterne reinigen sie von Erde.
Saubere Rüben sind wichtig für die Zuckerfabrik. Zu viel Erde mindert den Preis. Moderne Roder haben deshalb aufwändige Reinigungssysteme. Sie entfernen Erde schonend aber gründlich.
Die Rüben lagerst du in Mieten am Feldrand. Das sind lange Haufen, die du mit Vlies abdeckst. So warten sie auf den Transport zur Fabrik. Frost dürfen sie nicht bekommen.
Gemüseernte erfordert Fingerspitzengefühl
Gemüse ist empfindlicher als Getreide oder Kartoffeln. Jede Kultur braucht spezielle Erntetechnik. Oft ist noch viel Handarbeit nötig.
Möhren ernten spezielle Rodemaschinen. Sie heben die Möhren am Kraut aus. Dann schneiden sie das Kraut ab. Die Möhren werden gewaschen und sortiert.
Kohl schneiden meist noch Menschen per Hand. Maschinen können die Qualität nicht beurteilen. Nur reife, feste Köpfe werden geerntet. Der Rest wächst weiter.
Salat ernten inzwischen auch Maschinen. Sie schneiden die Köpfe ab und verpacken sie gleich. Das muss schnell gehen. Salat welkt sonst zu schnell.
Die richtige Maschine für deinen Betrieb finden
Eigene Maschine oder Lohnunternehmer?
Eine eigene Erntemaschine kostet viel Geld. Ein Mähdrescher kostet schnell 300.000 Euro. Das rechnet sich nur bei großen Flächen. Überlege genau, was für dich sinnvoll ist.
Bei weniger als 100 Hektar Getreide lohnt sich kein eigener Mähdrescher. Ein Lohnunternehmer ist dann günstiger. Er bringt moderne Technik mit. Du sparst Kapital und Unterhaltskosten.
Kleinere Maschinen können sich eher lohnen. Eine Ballenpresse nutzt du öfter. Auch für Nachbarn kannst du damit arbeiten. So verteilen sich die Kosten.
Maschinengemeinschaften sind eine gute Alternative. Mehrere Betriebe teilen sich eine Maschine. Das senkt die Kosten für jeden. Die Organisation muss aber stimmen.
Gebrauchtmaschinen als Einstieg
Gebrauchte Erntetechnik ist deutlich günstiger. Ein fünf Jahre alter Mähdrescher kostet oft nur die Hälfte. Achte aber auf Zustand und Betriebsstunden.
Lass dir Wartungsnachweise zeigen. Ein gepflegter Mähdrescher hält lange. Vernachlässigte Wartung rächt sich schnell. Reparaturen sind teuer.
Kaufe Gebrauchtmaschinen beim Händler mit Garantie. Beckmann in Bargenstedt bietet geprüfte Gebrauchtmaschinen an. Da hast du Sicherheit und Service. Das ist wichtiger als der günstigste Preis.
Finanzierung und Förderung nutzen
Erntetechnik kannst du günstig finanzieren oder leasen. Das schont deine Liquidität. Vergleiche verschiedene Angebote. Die Zinsen unterscheiden sich stark.
Förderprogramme unterstützen Investitionen in moderne Technik. Besonders umweltschonende Maschinen werden gefördert. Informiere dich rechtzeitig über die Programme.
Auch kleine Verbesserungen können sich lohnen. Ein GPS-System für den vorhandenen Mähdrescher spart Diesel. Eine neue Pick-up für die Ballenpresse reduziert Verluste. Nicht immer muss es eine neue Maschine sein.
Wartung und Pflege – Damit die Technik durchhält
Tägliche Kontrollen sind Pflicht
Vor jeder Ernte kontrollierst du die Maschine. Ölstand, Keilriemen und Messer müssen stimmen. Kleine Probleme werden sonst schnell zu großen.
Die Schmierung aller Lager ist besonders wichtig. Trockene Lager werden heiß und fressen fest. Dann steht die Maschine mitten in der Ernte. Das kostet Zeit und Geld.
Reinige die Maschine täglich nach der Arbeit. Staub und Dreck setzen sich überall fest. Sie fördern Rost und Verschleiß. Mit dem Hochdruckreiniger geht das schnell.
Verschleißteile rechtzeitig tauschen
Messer und Klingen werden mit der Zeit stumpf. Stumpfe Messer brauchen mehr Kraft. Der Dieselverbrauch steigt. Die Arbeitsqualität sinkt.
Tausche Verschleißteile vor der Saison aus. Mitten in der Ernte ist keine Zeit dafür. Beckmann in Bargenstedt hat die wichtigsten Teile auf Lager. Bestelle rechtzeitig.
Führe ein Wartungsbuch für jede Maschine. Notiere alle Reparaturen und Wartungen. So behältst du den Überblick. Beim Verkauf ist das auch wichtig.
Winterpause richtig nutzen
Nach der Ernte kommt die Wartung. Jetzt hast du Zeit für größere Arbeiten. Lass den Kundendienst kommen. Er prüft die Maschine gründlich.
Lagere die Maschinen trocken und sauber ein. Feuchtigkeit fördert Rost. Mäuse nagen Kabel an. Eine Halle oder Scheune ist ideal.
Konserviere blanke Metallteile mit Öl oder Fett. Sie rosten sonst über Winter. Im Frühjahr musst du das wieder entfernen. Aber die Teile bleiben geschützt.
Digitalisierung in der Erntetechnik
GPS und Spurführung
Moderne Erntemaschinen fahren mit GPS. Sie halten die Spur auf wenige Zentimeter genau. Du verpasst keine Stelle und fährst nichts doppelt.
Das GPS-System zeigt dir auch Ertragskarten. Du siehst, wo das Feld gut trägt. Diese Information hilft dir bei der Düngung. Du düngst gezielt nach Bedarf.
Automatische Lenksysteme entlasten dich. Die Maschine fährt von selbst geradeaus. Du konzentrierst dich auf die Erntequalität. Das ist weniger anstrengend.
Sensoren optimieren die Ernte
Sensoren messen Feuchtigkeit und Ertrag in Echtzeit. Du siehst sofort, wie die Ernte läuft. Bei Problemen kannst du gleich reagieren.
Verlustmessung zeigt dir Körnerverluste an. Sind es zu viele, stellst du die Maschine anders ein. So holst du das Maximum vom Feld.
Durchsatzmessung hilft dir, optimal zu fahren. Nicht zu schnell und nicht zu langsam. Die Maschine arbeitet im besten Bereich. Das spart Diesel und Zeit.
Datenmanagement wird wichtiger
Alle Daten der Ernte sammelst du digital. Ertrag, Feuchtigkeit, Arbeitszeit – alles wird gespeichert. Diese Daten helfen dir bei Entscheidungen.
Mit einer Farm-Management-Software wertest du alles aus. Du siehst, welche Flächen sich lohnen. Wo du verbessern kannst. Was die Ernte gekostet hat.
Die Dokumentation wird auch für Ämter wichtiger. Viele Nachweise musst du digital führen. Mit moderner Technik geht das automatisch. Das spart Büroarbeit.
Sicherheit bei der Ernte
Unfallgefahren ernst nehmen
Erntemaschinen sind gefährlich. Jedes Jahr passieren schwere Unfälle. Die meisten wären vermeidbar. Nimm Sicherheit deshalb ernst.
Rotating parts like chains and belts can catch clothing. Trage eng anliegende Kleidung. Lange Haare bindest du zusammen. Schmuck legst du ab.
Steige nie bei laufender Maschine ab. Auch nicht für kleine Einstellungen. Schalte immer ab und ziehe den Schlüssel. Das dauert nur Sekunden, kann aber dein Leben retten.
Schutzausrüstung ist wichtig
Bei der Ernte entsteht viel Staub. Der schadet deiner Lunge. Trage eine Staubmaske. Besonders beim Dreschen und Pressen.
Gehörschutz ist Pflicht. Erntemaschinen sind laut. Ohne Schutz schädigst du dein Gehör dauerhaft. Gute Kopfhörer gibt es schon günstig.
Sicherheitsschuhe schützen deine Füße. Überfahrene Zehen heilen schlecht. Feste Schuhe mit Stahlkappe sind ein Muss. Auch wenn es warm ist.
Kinder und Erntemaschinen
Kinder finden Erntemaschinen faszinierend. Sie wollen mitfahren und zuschauen. Aber die Gefahr ist zu groß. Halte sie fern von den Maschinen.
Erkläre Kindern die Gefahren altersgerecht. Zeige ihnen die Maschinen nur bei Stillstand. Lass sie niemals allein in der Nähe. Ein Moment Unachtsamkeit kann fatal sein.
In modernen Kabinen gibt es oft einen Beifahrersitz. Der hat Sicherheitsgurt und ist zugelassen. Nur dort dürfen Kinder mitfahren. Aber erst ab einem gewissen Alter.
Umweltschutz und Nachhaltigkeit
Verluste minimieren schont Ressourcen
Jedes Korn, das du verlierst, wurde umsonst angebaut. Es hat Dünger, Wasser und Diesel gekostet. Gute Erntetechnik minimiert diese Verluste.
Moderne Mähdrescher verlieren weniger als ein Prozent. Das sind nur 50 Kilo pro Hektar. Alte Maschinen verlieren oft das Dreifache. Das summiert sich.
Auch bei der Futterernte zählt jeder Halm. Verluste mindern die Futterqualität. Du musst mehr Kraftfutter zukaufen. Das kostet Geld und belastet die Umwelt.
Bodenschonung durch richtige Bereifung
Schwere Erntemaschinen verdichten den Boden. Das schadet der Bodenstruktur. Wurzeln wachsen schlechter. Wasser versickert langsamer.
Breite Reifen oder Raupenlaufwerke verteilen das Gewicht. Der Bodendruck sinkt. Die Verdichtung ist geringer. Der Boden bleibt fruchtbar.
Fahre nur bei trockenem Boden aufs Feld. Nasser Boden verdichtet stärker. Manchmal musst du warten. Aber der Boden dankt es dir.
Kraftstoff sparen durch optimale Einstellung
Gut eingestellte Maschinen brauchen weniger Diesel. Das spart Geld und schont die Umwelt. Nimm dir Zeit für die Einstellung.
Die Motordrehzahl muss zur Arbeit passen. Nicht immer Vollgas geben. Oft reichen 80 Prozent Leistung. Das spart viel Kraftstoff.
Scharfe Messer und saubere Filter helfen auch. Die Maschine läuft leichter. Der Motor muss weniger arbeiten. Das merkst du an der Tankrechnung.
Praktische Tipps für erfolgreiche Ernte
Die Wetterplanung ist entscheidend
Verfolge den Wetterbericht genau. Für die Ernte brauchst du mehrere trockene Tage. Plane vorausschauend. Bereite alles rechtzeitig vor.
Bei unsicherem Wetter ernte die besten Flächen zuerst. Was dort liegt, ist sicher. Die schlechteren Flächen können notfalls warten.
Nutze jede Gelegenheit. Manchmal gibt es nur kurze Zeitfenster. Dann muss alles bereit sein. Maschine, Fahrer und Lager müssen funktionieren.
Organisation spart Zeit
Plane die Abfuhr vom Feld gut. Genug Anhänger und Fahrer müssen da sein. Stillstand des Mähdreschers kostet Geld. Jede Minute zählt.
Die Transportwege sollten kurz sein. Überlege, wo du Zwischenlager anlegst. Manchmal ist ein Feldrandlager sinnvoll. Von dort fährst du später ab.
Kommunikation ist wichtig. Alle müssen wissen, was zu tun ist. Handys oder Funk helfen dabei. So vermeidest du Missverständnisse.
Qualität vor Quantität
Ernte nicht um jeden Preis. Zu feuchtes Getreide musst du teuer trocknen. Beschädigte Kartoffeln faulen im Lager. Überreife Rüben verlieren Zucker.
Der richtige Zeitpunkt ist entscheidender als die Menge. Lieber etwas weniger in guter Qualität. Das bringt oft mehr Geld. Und es gibt weniger Probleme.
Kontrolliere die Qualität während der Ernte. Nimm Proben und prüfe sie. Bei Problemen stellst du sofort um. So rettest du die Ernte.
Die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst
Erntetechnik hat die Landwirtschaft revolutioniert. Was früher Wochen dauerte, schaffst du heute in Tagen. Moderne Maschinen arbeiten präzise und verlustarm. Sie sichern Qualität und Ertrag deiner Ernte.
Jede Kultur braucht spezielle Erntetechnik. Getreide erntest du mit dem Mähdrescher. Futter mit Mähwerk und Ladewagen. Kartoffeln und Rüben mit speziellen Rodern. Die richtige Technik entscheidet über den Erfolg.
Der optimale Erntezeitpunkt ist entscheidend. Zu früh mindert Ertrag und Qualität. Zu spät führt zu Verlusten. Moderne Messtechnik hilft dir bei der Entscheidung.
Wartung und Pflege sichern die Funktionsfähigkeit. Tägliche Kontrollen verhindern Ausfälle. Rechtzeitiger Teiletausch spart Reparaturen. Eine gut gewartete Maschine hält länger.
Die Investition in Erntetechnik will gut überlegt sein. Eigene Maschinen lohnen sich erst ab gewissen Flächen. Lohnunternehmer oder Maschinengemeinschaften sind oft günstiger. Gebrauchtmaschinen können ein guter Kompromiss sein.
Deine nächsten Schritte zur optimalen Erntetechnik
Analysiere zuerst deinen Bedarf. Welche Kulturen baust du an? Wie viel Fläche hast du? Wann sind deine Erntezeiten? Diese Fragen bestimmen deine Technikauswahl.
Informiere dich über verschiedene Maschinentypen. Besuche Vorführungen und Messen. Beckmann in Bargenstedt zeigt dir gerne verschiedene Modelle. Praktische Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.
Rechne genau, was sich für dich lohnt. Berücksichtige alle Kosten. Nicht nur den Kaufpreis. Auch Unterhalt, Reparaturen und Wertverlust zählen.
Denke über Alternativen zur Eigenmaschine nach. Vielleicht ist ein Lohnunternehmer günstiger. Oder du gründest eine Maschinengemeinschaft. Es gibt viele Möglichkeiten.
Plane langfristig und nachhaltig. Erntetechnik nutzt du viele Jahre. Sie muss zu deiner Betriebsentwicklung passen. Kaufe lieber einmal richtig als zweimal billig.
Mit der richtigen Erntetechnik sicherst du deine Zukunft. Du arbeitest effizienter und schonst deine Gesundheit. Die Investition lohnt sich. Mit kompetenten Partnern wie Beckmann in Bargenstedt findest du die optimale Lösung für deinen Betrieb.
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