Nachsaat & Pflege vom Lohnunternehmen Beckmann Bargenstedt

Lücken im Grünland? Beckmann Bargenstedt bietet professionelle Nachsaat und Pflege für dichteres Gras und höheren Ertrag – mit Bodenvorbereitung, passender Saatgutmischung und optimalem Timing. Jetzt informieren!

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Wenn die Grasnarbe lückig wird – warum schnelles Handeln zählt

Du fährst im Frühjahr über deine Weide und siehst es sofort: kahle Stellen, Moos zwischen den Gräsern, Unkraut, das sich breitmacht. Das ist kein Zufall. Jede offene Stelle im Grünland ist eine Einladung für unerwünschte Pflanzen und gleichzeitig verlorenes Ertragspotenzial. Genau hier setzt die Nachsaat an – eine der wirksamsten Maßnahmen, um Grünland dauerhaft leistungsfähig zu halten.

Die Kombination aus gezielter Nachsaat und durchdachter Pflege entscheidet darüber, ob dein Grünland in drei Jahren dichter und ertragreicher ist oder ob du immer wieder gegen dieselben Probleme ankämpfst. Dabei geht es nicht nur um das reine Ausbringen von Saatgut. Bodenvorbereitung, Zeitpunkt, Saatgutmischung und Folgepflege greifen wie Zahnräder ineinander. Fehlt ein Element, leidet das Ergebnis spürbar.

In diesem Artikel erfährst du, worauf es bei professioneller Nachsaat und Pflege ankommt, welche typischen Fehler du vermeiden solltest und warum das Lohnunternehmen Beckmann aus Bargenstedt dabei dein verlässlicher Partner ist.

Was Nachsaat und Pflege eigentlich bedeuten

Nachsaat bezeichnet das Einbringen von Grassamen in eine bestehende Grasnarbe – also in ein Grünland, das bereits bewachsen ist. Stell dir das vor wie das Ausbessern eines Teppichs: Du ersetzt nicht den gesamten Belag, sondern füllst gezielt die dünnen und verschlissenen Stellen auf. Im Unterschied zur Neuansaat bleibt die vorhandene Narbe erhalten. Dadurch sparst du dir den kompletten Umbruch mit Pflug und Neueinsaat.

Pflege im Grünlandkontext umfasst alle Maßnahmen, die den Zustand der Grasnarbe erhalten oder verbessern. Dazu gehören Striegeln, Walzen, Schleppen, Nachmähen und auch die Düngung. Nachsaat und Pflege gehören zur Grünlandpflege und bilden dort einen entscheidenden Baustein für langfristig stabile Bestände.

Vier Kernpunkte, die du kennen solltest

  • Narbendichte als Zielgröße: Eine geschlossene Grasnarbe mit mindestens 70–80 % wertvollem Futtergras ist das Ziel jeder Nachsaat.
  • Bodenkontakt ist entscheidend: Samen keimen nur, wenn sie festen Kontakt zum Boden haben – loses Aufstreuen reicht selten aus.
  • Timing bestimmt den Erfolg: Die besten Fenster liegen im Frühjahr und Spätsommer, wenn Feuchtigkeit und Temperatur stimmen.
  • Nachpflege sichert das Ergebnis: Ohne Anwalzen und angepasstes Mähregime verpufft selbst die beste Nachsaat.

Wann ist Nachsaat wirklich notwendig?

Nicht jede lückige Stelle erfordert sofort eine Nachsaat. Manchmal reicht ein Pflegegang mit dem Striegel, um die vorhandene Narbe zu aktivieren. Doch es gibt klare Anzeichen dafür, dass eine Übersaat sinnvoll oder sogar dringend nötig ist.

Typische Auslöser sind Trittschäden durch Beweidung, Auswinterungsschäden nach harten Frösten, Narbenlücken durch Mäusebefall oder langanhaltende Trockenperioden. Auch eine schleichende Verunkrautung – etwa durch Gemeine Rispe, Ampfer oder Löwenzahn – zeigt an, dass die Grasnarbe an Konkurrenzkraft verloren hat. Die Nachsaat schließt diese Lücken, bevor Unkräuter sie dauerhaft besiedeln.

Ein einfacher Praxistest hilft bei der Einschätzung: Wenn du auf einem Quadratmeter mehr als 30 % offenen Boden oder unerwünschte Pflanzen zählst, ist Nachsaat die richtige Maßnahme. Liegt der Wert darüber, solltest du über eine Neuansaat nachdenken – doch das ist ein anderes Thema.

Bodenvorbereitung – das Fundament für erfolgreiche Nachsaat

Die sorgfältige Vorbereitung des Bodens entscheidet maßgeblich über Keimerfolg und spätere Bestandsentwicklung. Ohne diese Vorarbeit landen die Samen auf einer geschlossenen Filzschicht und haben kaum Chancen auf Bodenkontakt. Weshalb dieser Schritt so wichtig ist, erklärt sich schnell: Ein Samenkorn braucht Feuchtigkeit, Wärme und direkten Kontakt zur Erde, um zu keimen – genau wie ein Pflanzensetzling im Garten erst anwächst, wenn er richtig in die Erde gesetzt wird.

So bereitest du den Boden richtig vor

Zunächst sollte der Altbestand auf eine niedrige Schnitthöhe von etwa 3–4 cm gemäht werden. Dadurch gelangt mehr Licht an die Bodenoberfläche und die Konkurrenz durch den Altbestand wird reduziert. Die Mähtechnik spielt hier eine wichtige Rolle, denn ein sauberer, tiefer Schnitt gibt den jungen Keimlingen bessere Startbedingungen.

Anschließend kommt der Striegel oder die Wiesenegge zum Einsatz. Diese Geräte reißen den Rasenfilz auf, entfernen abgestorbenes Pflanzenmaterial und schaffen so offene Bodenstellen. Das Striegeln hat dabei einen doppelten Nutzen: Es bereitet den Boden vor und regt gleichzeitig vorhandene Gräser zum Bestocken an.

  • Tiefes Mähen auf 3–4 cm zur Lichtfreigabe
  • Striegeln oder Schleppen zum Aufbrechen der Filzschicht
  • Bei starker Verdichtung: leichte Bodenbearbeitung im Grünland mit Schlitzgeräten
  • Maulwurfshaufen einebnen, um gleichmäßige Oberfläche herzustellen

Das Lohnunternehmen Beckmann übernimmt die gesamte Bodenvorbereitung mit leistungsfähiger Technik. Vom Striegeln über das Schleppen bis zur maschinellen Nachsaat bekommst du alles aus einer Hand – ohne selbst in teure Spezialmaschinen investieren zu müssen.

Die richtige Saatgutauswahl treffen

Nicht jedes Gras passt auf jede Fläche. Die Wahl der Saatgutmischung hängt von mehreren Faktoren ab: Nutzungsart (Weide oder Schnitt), Standortbedingungen (feucht oder trocken, leicht oder schwer) und das gewünschte Ertragsziel. Eine falsche Mischung bringt zwar zunächst grüne Flächen, doch die falschen Gräser verschwinden oft schon nach ein bis zwei Jahren wieder.

Worauf du bei der Mischung achten solltest

Für die Nachsaat eignen sich konkurrenzstarke, schnell keimende Arten besonders gut. Deutsches Weidelgras ist dabei der Klassiker, weil es rasch keimt, sich gut bestockt und sowohl für Schnitt als auch Beweidung geeignet ist. Auf feuchteren Standorten ergänzen Wiesenlieschgras und Wiesenschwingel die Mischung. Für intensiv beweidete Flächen lohnt sich der Zusatz von Weißklee, der Stickstoff bindet und die Narbendichte verbessert.

Die Aussaatmenge bei Nachsaat liegt typischerweise zwischen 10 und 25 kg pro Hektar – deutlich weniger als bei einer Neuansaat. Entscheidend ist dabei nicht die Menge, sondern die gleichmäßige Verteilung und der anschließende Bodenkontakt.

Grassorte Eignung Keimdauer Column 4
Deutsches Weidelgras Schnitt & Weide 7–14 Tage Schnellste Keimung, hohe Konkurrenzkraft
Wiesenlieschgras Schnitt, feuchte Standorte 10–20 Tage Winterhart, frostverträglich
Wiesenschwingel Schnitt & Weide 10–18 Tage Trockenheitsverträglicher als Weidelgras
Weißklee Weide 7–14 Tage Stickstofffixierung, Narbenverdichtung

Wer hochwertige Verschleißteile und Zubehör für Grünlandtechnik sucht, findet beim Beckmann-Partner Granit ein breites Sortiment – von Striegerzinken bis zu Ersatzteilen für Grünlandsämaschinen.

Der optimale Zeitpunkt für die Nachsaat

Timing ist bei der Nachsaat alles. Das bedeutet konkret: Die Bodentemperatur muss dauerhaft über 8–10 °C liegen, und es sollte ausreichend Niederschlag zu erwarten sein. Trockene Hitzeperioden nach der Saat sind der größte Feind junger Keimlinge.

Frühjahr oder Spätsommer – zwei bewährte Fenster

Im Frühjahr liegt das ideale Zeitfenster zwischen Mitte März und Ende April. Der Boden hat sich nach dem Winter ausreichend erwärmt, die natürliche Feuchtigkeit ist noch vorhanden und die Tage werden länger. Der Vorteil: Die jungen Gräser haben eine komplette Vegetationsperiode vor sich, um sich zu etablieren.

Das zweite Fenster öffnet sich im Spätsommer, typischerweise zwischen Mitte August und Mitte September. Nach dem letzten Schnitt ist die Konkurrenz des Altbestands reduziert, die Böden sind warm und die herbstlichen Niederschläge unterstützen die Keimung. Viele erfahrene Landwirte bevorzugen diesen Termin, weil der Unkrautdruck im Spätsommer geringer ist als im Frühjahr.

Was du vermeiden solltest: Nachsaat in den heißen Sommermonaten Juni und Juli. Ohne Bewässerung vertrocknen die Keimlinge innerhalb weniger Tage. Ebenso kritisch sind späte Herbsttermine nach Oktober, weil die Jungpflanzen dann nicht mehr genügend Zeit haben, um frostresistent zu werden.

Nachsaattechnik – wie das Saatgut in den Boden kommt

Die Art der Ausbringung beeinflusst den Erfolg der Nachsaat erheblich. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Übersaat (Saatgut wird oben aufgestreut) und Schlitzsaat (Saatgut wird direkt in den Boden eingebracht). Beide Verfahren haben ihre Berechtigung, je nach Zustand der Narbe und Betriebssituation.

Übersaat – einfach und breitflächig

Bei der Übersaat wird das Saatgut mit einem Schleuderstreuer oder einer pneumatischen Sämaschine auf die vorbereitete Fläche gebracht. Dieses Verfahren eignet sich besonders für großflächige Nachsaaten bei leichten bis mittleren Narbenlücken. Der Arbeitsaufwand ist geringer, dafür ist der Bodenkontakt weniger sicher. Anwalzen nach der Saat ist hier Pflicht.

Schlitzsaat – präzise und effektiv

Grünlandsämaschinen mit Schlitztechnik schneiden schmale Rillen in die bestehende Narbe und legen das Saatgut direkt hinein. Dadurch ist der Bodenkontakt von Anfang an gewährleistet. Die Keimlinge stehen geschützt im Schlitz und haben optimale Startbedingungen. Besonders bei starker Verunkrautung oder dichtem Filz ist die Schlitzsaat deutlich überlegen.

Das Lohnunternehmen Beckmann setzt auf moderne Nachsaattechnik und stimmt das Verfahren auf den Zustand deiner Fläche ab. Du brauchst keine eigene Spezialtechnik vorzuhalten – Beckmann bringt alles mit, was gebraucht wird.

Nachpflege – was nach der Saat passiert

Die Arbeit endet nicht mit dem letzten Saatkorn auf dem Feld. Die Wochen nach der Nachsaat sind entscheidend für den langfristigen Erfolg. Hier trennt sich häufig die Spreu vom Weizen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Walzen für den Bodenschluss

Direkt nach der Saat sollte die Fläche gewalzt werden. Das Walzen presst die Samen an den Boden und verbessert den kapillaren Wasseranschluss. Das bedeutet: Feuchtigkeit steigt aus dem Boden auf und erreicht das Saatkorn zuverlässiger. Eine Cambridge- oder Prismenwalze leistet hier gute Dienste. Bei der Grünlandpflege im Frühjahr ist das Walzen ohnehin ein Standardarbeitsgang, der sich ideal mit der Nachsaat verbinden lässt.

Erstes Mähen – Schröpfschnitt nicht vergessen

Sobald die jungen Gräser eine Höhe von 10–15 cm erreicht haben, steht der sogenannte Schröpfschnitt an. Dabei wird auf etwa 6–8 cm gemäht. Dieser frühe Schnitt hat zwei wichtige Funktionen: Er nimmt dem Altbestand die Dominanz und gibt den Keimlingen mehr Licht. Gleichzeitig regt er die jungen Gräser zur Bestockung an – sie werden dichter statt nur höher zu wachsen.

  • Walzen innerhalb von 24–48 Stunden nach der Saat
  • Erste Beweidung frühestens 6–8 Wochen nach der Nachsaat
  • Schröpfschnitt bei 10–15 cm Aufwuchshöhe
  • Keine schweren Maschinen auf den jungen Bestand fahren
  • Düngung erst nach dem Schröpfschnitt

Ein häufig unterschätzter Punkt ist die Beweidung. Zu frühes Auftreiben von Vieh auf die nachgesäte Fläche drückt die zarten Keimlinge in den Boden und reißt sie teilweise mitsamt der Wurzel heraus. Gib der Fläche mindestens sechs bis acht Wochen Ruhe, bevor du die Tiere wieder darauf lässt.

Düngung im Zusammenspiel mit der Nachsaat

Die Nährstoffversorgung beeinflusst den Keimerfolg und die spätere Bestandsentwicklung direkt. Eine angepasste Düngung unterstützt die jungen Gräser, ohne gleichzeitig das Unkraut zu fördern. Die Herausforderung liegt darin, den richtigen Zeitpunkt und die richtige Menge zu finden.Vor der Nachsaat empfiehlt sich eine Bodenanalyse, um den tatsächlichen Nährstoffbedarf zu ermitteln. Eine Phosphor- und Kaliumversorgung ist für die Wurzelentwicklung junger Gräser besonders wichtig. Stickstoff solltest du dagegen erst nach dem Schröpfschnitt geben, weil zu viel Stickstoff vor allem den Altbestand und das Unkraut pusht.

Organische Düngung – etwa mit Güllefässern oder Miststreuern – ist grundsätzlich möglich, sollte aber vor der Saat und nicht gleichzeitig erfolgen. Die ätzende Wirkung von Gülle auf junge Keimlinge ist ein häufiger Fehler, der ganze Nachsaaten zunichtemachen kann.

Häufige Fehler bei der Nachsaat – und wie du sie vermeidest

Auch erfahrene Betriebe machen bei der Nachsaat immer wieder vermeidbare Fehler. Die gute Nachricht: Wer die typischen Stolperfallen kennt, umgeht sie leicht.

  • Zu hohe Aussaatmenge: Mehr Samen bedeuten nicht automatisch mehr Gras. Zu dicht gesäte Keimlinge konkurrieren untereinander und werden schwächer statt stärker. Halte dich an die empfohlenen 10–25 kg/ha.
  • Kein Walzen nach der Saat: Ohne Bodenschluss trocknen die Samen aus und werden vom Wind verweht. Walzen ist nicht optional, sondern Pflicht.
  • Falsche Saatgutmischung: Wer Schnittmischungen auf eine Weidefläche sät, wird enttäuscht sein. Die Nutzungsform muss zur Mischung passen.
  • Nachsaat bei Trockenheit: Ohne Feuchtigkeit keine Keimung. Lieber zwei Wochen warten als Saatgut verbrennen.
  • Zu frühe Beweidung: Trittschäden durch Vieh innerhalb der ersten Wochen zerstören die Jungpflanzen und machen die Investition zunichte.
  • Vernachlässigung der Bodenvorbereitung: Saatgut auf ungepflegten Filz zu streuen bringt kaum Ergebnisse. Die Vorbereitung kostet Zeit, spart aber langfristig Geld.

Das Lohnunternehmen Beckmann berät dich im Vorfeld und stimmt alle Arbeitsschritte aufeinander ab. Dadurch vermeidest du typische Anfängerfehler und bekommst ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

 

Praxis-Checkliste: Nachsaat Schritt für Schritt

Damit du den Überblick behältst, hier der gesamte Ablauf einer professionellen Nachsaat in der richtigen Reihenfolge. Diese Checkliste kannst du als Planungsgrundlage für dein eigenes Grünland verwenden.

  1. Bestandsaufnahme: Narbenzustand beurteilen und Lückenanteil schätzen
  2. Bodenprobe nehmen und Nährstoffversorgung prüfen
  3. Saatgutmischung passend zur Nutzung auswählen
  4. Fläche tief mähen (3–4 cm Schnitthöhe)
  5. Striegeln oder Schleppen zur Filzentfernung
  6. Maulwurfshaufen und Unebenheiten einebnen
  7. Nachsaat durchführen (Übersaat oder Schlitzsaat)
  8. Fläche walzen für optimalen Bodenschluss
  9. Fläche für 6–8 Wochen ruhen lassen
  10. Schröpfschnitt bei 10–15 cm Aufwuchshöhe
  11. Nachdüngung nach dem Schröpfschnitt
  12. Beweidung erst nach vollständiger Etablierung

Die Schritte 4 bis 8 lassen sich bei Beckmann als zusammenhängende Dienstleistung beauftragen. Vom Mähen über die Bodenbearbeitung im Grünland bis zur maschinellen Nachsaat und dem abschließenden Walzen deckt das Team den gesamten Prozess ab.

Warum sich professionelle Nachsaat vom Lohnunternehmen lohnt

Natürlich kannst du Nachsaat in Eigenregie durchführen. Doch die Realität zeigt: Ohne die passende Technik und Erfahrung bleiben die Ergebnisse oft hinter den Erwartungen zurück. Moderne Grünlandsämaschinen, leistungsstarke Striegel und kalibrierte Walzen kosten in der Anschaffung schnell fünfstellige Beträge. Für die meisten Betriebe rechnet sich diese Investition nicht, wenn die Geräte nur wenige Tage im Jahr zum Einsatz kommen.Genau hier liegt der Vorteil eines Lohnunternehmens. Beckmann bringt nicht nur die Maschinen mit, sondern auch das Wissen um optimale Einstellungen, Fahrgeschwindigkeiten und Saatmengen. Die Fahrer kennen die regionalen Böden und wissen, welche Mischungen auf welchen Standorten funktionieren. Dieses Zusammenspiel aus Technik und Erfahrung macht den Unterschied zwischen einer halbherzigen und einer wirklich erfolgreichen Grünlandpflege.

Für deinen Betrieb bedeutet das: Du konzentrierst dich auf dein Kerngeschäft und überlässt die Spezialarbeit denjenigen, die sie täglich machen. Ohne Kapitalbindung in Maschinen, ohne Lagerkosten und ohne Reparaturrisiko.

 

Zusammenhang zwischen Nachsaat, Mähtechnik und Düngung

Nachsaat wirkt nie isoliert. Sie ist eingebettet in ein Zusammenspiel verschiedener Bewirtschaftungsmaßnahmen, die sich gegenseitig beeinflussen. Wer das versteht, kann sein Grünlandmanagement als Ganzes optimieren statt nur Einzelmaßnahmen aneinanderzureihen.Die Mähtechnik beeinflusst die Nachsaat auf zwei Ebenen. Einerseits bestimmt die Schnitthöhe vor der Saat, wie viel Licht die Keimlinge bekommen. Andererseits entscheidet das Mähregime nach der Saat über die Bestockung und damit die langfristige Narbendichte. Zu seltenes Mähen lässt den Altbestand die Jungpflanzen überwachsen – zu häufiges Mähen stresst die Keimlinge.

Die Düngung wiederum steuert das Wachstumstempo. Eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung nach dem Schröpfschnitt gibt den jungen Gräsern den Schub, den sie brauchen, um sich im Bestand durchzusetzen. Dadurch entsteht ein dichter, belastbarer Pflanzenbestand, der Unkräutern kaum Chancen lässt.

Die fünf wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick

  1. Bodenkontakt ist alles: Ohne festen Anschluss des Saatkorns an den Boden scheitert jede Nachsaat. Walzen gehört deshalb immer dazu.
  2. Zeitfenster beachten: Frühjahr und Spätsommer bieten die besten Bedingungen. Sommerhitze und Spätfröste sind die größten Risiken.
  3. Mischung an die Nutzung anpassen: Weidemischungen für Weiden, Schnittmischungen für Mähflächen – klingt simpel, wird aber häufig falsch gemacht.
  4. Nachpflege ernst nehmen: Schröpfschnitt, Ruhezeit und angepasste Düngung entscheiden über den langfristigen Erfolg der Maßnahme.
  5. Professionelle Durchführung zahlt sich aus: Ein Lohnunternehmen wie Beckmann bringt Technik und Erfahrung mit und sichert ein Ergebnis, das sich über Jahre auszahlt.

 

Nächste Schritte für dein Grünland

Wenn du merkst, dass deine Grasnarbe an Dichte verliert oder der Unkrautanteil steigt, warte nicht bis zum nächsten Frühjahr. Je früher du handelst, desto schneller schließen sich die Lücken und desto geringer ist der Aufwand. Eine unverbindliche Bestandsaufnahme durch das Team von Beckmann zeigt dir, ob und wann eine Nachsaat sinnvoll ist.Darüber hinaus lohnt es sich, das Grünlandmanagement als Ganzes zu betrachten. Nachsaat und Pflege sind ein Baustein – aber eben nur einer. Die Abstimmung mit der Mähtechnik, der Düngungsstrategie und der Beweidungsplanung macht den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Grünlandbestand.

Sprich Beckmann in Bargenstedt an, schildere den Zustand deiner Flächen und lass dir einen Vorschlag machen. Ob Übersaat, Schlitzsaat oder eine Kombination aus verschiedenen Pflegemaßnahmen – gemeinsam findet ihr die Lösung, die zu deinem Betrieb passt.

Häufig gestellte Fragen zur Nachsaat und Pflege

Wie oft sollte ich mein Grünland nachsäen?

In der Regel reicht eine Nachsaat alle zwei bis drei Jahre, um die Narbendichte auf einem guten Niveau zu halten. Bei intensiver Nutzung oder nach Witterungsschäden kann auch ein jährlicher Durchgang sinnvoll sein. Entscheidend ist der tatsächliche Narbenzustand – nicht ein fester Rhythmus.

Kann ich Nachsaat und Düngung gleichzeitig erledigen?

Mineralische Grunddüngung (Phosphor, Kalium) kann vor der Nachsaat ausgebracht werden. Stickstoffdüngung sollte erst nach dem Schröpfschnitt erfolgen, um die Unkrautkonkurrenz nicht zusätzlich zu befeuern. Gülle bitte nur vor der Saat und mit ausreichendem Zeitabstand ausbringen.

Was kostet Nachsaat vom Lohnunternehmen?

Die Kosten hängen von Flächengröße, gewähltem Verfahren und notwendiger Bodenvorbereitung ab. Am besten fragst du direkt bei Beckmann nach einem individuellen Angebot für deine Flächen.

Ist Schlitzsaat immer besser als Übersaat?

Nicht unbedingt. Bei leichten Narbenlücken und guter Bodenvorbereitung liefert auch die Übersaat mit anschließendem Walzen sehr gute Ergebnisse. Die Schlitzsaat hat Vorteile bei stärkerem Filz und höherem Unkrautdruck. Beckmann wählt das passende Verfahren abhängig vom Zustand deiner Fläche.

 

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