Aufbauspritzen-Service bei Beckmann Bargenstedt in Dithmarschen

Beckmann Bargenstedt, Ihr Lohnunternehmen in Dithmarschen: Aufbauspritzen effizient, präzise und schonend einsetzen. Praxisnaher Guide zu Einsatz, Dosierung, GPS-Optionen – jetzt informieren.

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Wenn jede Minute auf dem Feld zählt

Stell dir vor: Das Wetterfenster für die nächste Spritzung ist knapp. Der Wind dreht in wenigen Stunden, und dein Bestand braucht dringend eine Fungizid-Behandlung. Jetzt kommt es auf eine Maschine an, die schnell einsatzbereit ist, wendig arbeitet und trotzdem die volle Präzision liefert. Genau hier spielen Aufbauspritzen ihre Stärken aus. Sie sitzen direkt auf dem Schlepper, brauchen keine eigene Achse und sind in kurzer Zeit startklar.

Als Lohnunternehmen in Dithmarschen wissen wir bei Beckmann in Bargenstedt, wie entscheidend der richtige Zeitpunkt bei der Ausbringung ist. Deshalb setzen wir auf Technik, die sich in der Praxis bewährt hat. In diesem Artikel erfährst du, was eine Aufbauspritze ausmacht, worin sie sich von anderen Spritzentypen unterscheidet und wann ihr Einsatz besonders sinnvoll ist.

Was genau ist eine Aufbauspritze?

Eine Aufbauspritze ist ein Pflanzenschutzgerät, das direkt auf den Dreipunktanbau eines Schleppers montiert wird. Im Gegensatz zu gezogenen Varianten besitzt sie kein eigenes Fahrwerk. Der Traktor trägt die gesamte Maschine. Dadurch entsteht eine kompakte Einheit mit niedrigem Schwerpunkt und hoher Wendigkeit.

Denk an den Unterschied zwischen einem Rucksack und einem Anhängerkoffer: Der Rucksack sitzt eng am Körper, du bist beweglich und schnell. Der Anhänger bietet mehr Platz, macht dich aber träger. Genauso verhält es sich bei Aufbauspritzen im Vergleich zu Anhängespritzen. Die aufgebaute Variante ist kompakter, leichter zu manövrieren und ideal für kleinere bis mittlere Flächen oder Schläge mit engen Zufahrten.

Drei Dinge solltest du über diesen Spritzentyp wissen, bevor wir tiefer einsteigen:

  • Das Tankvolumen liegt typischerweise zwischen 600 und 1.500 Litern.
  • Die Arbeitsbreite reicht je nach Gestänge von 12 bis 28 Metern.
  • Die Montage erfolgt über die Dreipunkthydraulik am Heck oder Front des Schleppers.

Tankvolumen: Reichweite und Gewicht im Gleichgewicht

Das Tankvolumen einer Aufbauspritze bestimmt, wie lange du ohne Nachfüllen arbeiten kannst. Je größer der Tank, desto weniger Befüllstopps sind nötig. Allerdings steigt mit jedem zusätzlichen Liter auch das Gewicht, das der Schlepper tragen muss. Es ist vergleichbar mit dem Kanister an der Gießkanne: Ein größerer Kanister spart Laufwege, wird aber schwerer in der Hand.

Bei Aufbauspritzen bewegt sich das Fassungsvermögen meist zwischen 600 und 1.500 Litern. Einige Hersteller bieten auch Modelle bis 2.000 Liter an. Entscheidend ist, dass die Achslastgrenzen des Traktors eingehalten werden. Gerade auf den leichteren Marschböden in Dithmarschen spielt auch die Bodenverdichtung eine Rolle. Ein überlasteter Schlepper drückt tiefere Spuren, was die Bodenstruktur langfristig schädigt.

Für die Arbeit im Lohnbetrieb achten wir bei Beckmann darauf, dass Tankgröße und Schlagstruktur zusammenpassen. Auf vielen Flächen in unserer Region genügen 800 bis 1.200 Liter vollkommen. Die Befüllzeiten bleiben kurz, der Schlepper bewegt sich sicher, und die Flächenleistung stimmt trotzdem.

Gestängebreite: Präzision bei jeder Überfahrt

Das Spritzgestänge ist das Herzstück jeder Feldspritze. Es bestimmt die Arbeitsbreite pro Überfahrt und hat direkten Einfluss auf die Verteilgenauigkeit. Aufbauspritzen arbeiten typischerweise mit Gestängebreiten von 12 bis 28 Metern. Je breiter das Gestänge, desto weniger Überfahrten brauchst du, um einen Schlag abzudecken.

Breite allein reicht aber nicht. Das Gestänge muss stabil geführt werden und sich an Bodenunebenheiten anpassen. Moderne Aufbauspritzen nutzen dafür eine pendelnd aufgehängte Gestängeführung mit Dämpfungssystem. Dadurch bleibt der Abstand zwischen Düsen und Pflanzenbestand konstant. Das ist entscheidend für eine gleichmäßige Mittelverteilung.

Stell dir das Gestänge wie den Ausleger eines Krans vor: Je länger er ist, desto empfindlicher reagiert er auf Schwingungen. Deshalb sind bei Aufbauspritzen die Gestänge tendenziell kürzer als bei großen Anhänge- oder Selbstfahrspritzen. Das ergibt einen spürbaren Vorteil in Sachen Stabilität und Handhabung, besonders auf Flächen mit Hangneigung oder unruhigem Relief.

Das Dosiersystem: Tropfen für Tropfen die richtige Menge

Das Dosiersystem regelt, wie viel Spritzbrühe pro Hektar ausgebracht wird. Es besteht aus der Pumpe, den Armaturen und der elektronischen Steuerung. Zusammen sorgen diese Komponenten dafür, dass die eingestellte Aufwandmenge auch tatsächlich auf der Fläche ankommt, unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit.

Moderne Aufbauspritzen arbeiten mit geschwindigkeitsabhängiger Mengenregelung. Das bedeutet: Fährt der Schlepper langsamer, reduziert das System automatisch den Durchfluss. Fährt er schneller, erhöht es ihn. So bleibt die Ausbringmenge pro Quadratmeter konstant. Das ist vergleichbar mit einem Wasserhahn, der sich selbst reguliert, je nachdem wie schnell du den Eimer darunter hin- und herbewegst.

Bei der Dosierung spielen auch die Düsen eine wichtige Rolle. Verschiedene Düsentypen erzeugen unterschiedliche Tropfengrößen und Spritzwinkel. Grobere Tropfen reduzieren die Abdrift, also das Verwehen von Spritzbrühe durch Wind. Feinere Tropfen verbessern die Benetzung der Pflanzenoberfläche. Die Wahl der richtigen Düse hängt vom Mittel, der Kultur und den Wetterbedingungen ab.

  • Injektordüsen: Erzeugen grobe Tropfen mit wenig Abdrift. Standard für viele Anwendungen.
  • Flachstrahldüsen: Bieten feine Verteilung. Gut bei ruhigen Windverhältnissen.
  • Doppelflachstrahldüsen: Treffen den Bestand aus zwei Winkeln. Bessere Benetzung bei aufrechten Kulturen.

Teilbreitenschaltung und GPS: Weniger Überlappung, weniger Kosten

Viele moderne Aufbauspritzen lassen sich mit GPS-gestützter Teilbreitenschaltung ausrüsten. Diese Technik schaltet einzelne Gestängesektionen automatisch ab, sobald eine bereits behandelte Fläche erreicht wird. In der Praxis bedeutet das: Keine Doppelbehandlungen an Vorgewenden oder Keilen.

Der Nutzen ist doppelt. Einerseits sparst du Pflanzenschutzmittel, weil nichts unnötig zweimal gespritzt wird. Andererseits schützt du den Bestand vor Überkonzentrationen, die zu Verbrennungen oder Wuchshemmungen führen können. Besonders auf unregelmäßig geformten Schlägen, wie sie hier in Dithmarschen häufig vorkommen, macht sich die Teilbreitenschaltung deutlich bemerkbar.

GPS-Lenksysteme ergänzen diese Funktion sinnvoll. Der Schlepper fährt exakte Spuren ab, die Spritze schaltet synchron. Das Ergebnis ist eine nahezu lückenlose Flächenabdeckung ohne Überlappung. Wer einmal mit dieser Kombination gearbeitet hat, möchte sie nicht mehr missen.

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Merkmal Aufbauspritzen Column 3 Column 4
Tankvolumen 600–1.500 l 2.000–8.000 l 3.000–8.000 l
Arbeitsbreite 12–28 m 18–40 m 24–48 m
Eigenes Fahrwerk Nein ja ja (eigener Antrieb)
Wendigkeit Sehr hoch Mittel Hoch
Einsatzbereich Klein bis mittel Mittel bis groß Groß bis sehr groß
Rüstzeit Kurz Mittel Gering (sofort einsatzbereit)

Aufbauspritzen sind damit die kompakteste Lösung. Sie eignen sich hervorragend für Betriebe mit vielen kleinen Schlägen, Sonderkulturen oder als schnelle Ergänzung im Maschinenpark. In der Zusammenarbeit mit einem Lohnunternehmen profitierst du davon, dass wir genau den richtigen Maschinentyp für deine Flächen einsetzen. Auf Großflächen kommen dann Anhänge- oder Selbstfahrspritzen zum Zug.

Automatische Reinigung und Brühebehälter

Nach jedem Einsatz muss die Spritze gründlich gereinigt werden. Rückstände im Tank, in den Leitungen und an den Düsen können beim nächsten Einsatz die Folgekultur schädigen. Deshalb verfügen hochwertige Aufbauspritzen über ein automatisches Innenreinigungssystem. Rotierende Reinigungsdüsen im Tank spülen Reststoffe zuverlässig aus.

Zusätzlich besitzen viele Modelle einen separaten Klarwassertank. Dieses Spülwasser wird genutzt, um die Maschine direkt auf dem Feld zu reinigen. Das spart den Rückweg zum Hof und reduziert Punkteinträge an der Hofstelle. Für den Lohnbetrieb ist das ein wichtiger Aspekt, weil wir zwischen verschiedenen Kunden und Kulturen wechseln. Eine saubere Maschine ist hier nicht nur Pflicht, sondern Ausdruck von Professionalität.

Der Brühebehälter selbst besteht in der Regel aus UV-beständigem Polyethylen. Dieses Material ist leicht, korrosionsfest und lässt sich gut reinigen. Manche Aufbauspritzen besitzen einen zusätzlichen Einspülbehälter für die Zugabe von Pflanzenschutzmitteln. Dort wird das Konzentrat mit Wasser vorvermischt, bevor es in den Haupttank gelangt. Dadurch verteilt sich das Mittel gleichmäßiger in der Brühe.

 

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Wann der Einsatz einer Aufbauspritze besonders sinnvoll ist

Nicht jede Situation erfordert eine große gezogene Spritze. Es gibt Szenarien, in denen die aufgebaute Variante klar im Vorteil liegt. Hier sind typische Einsatzfälle:

  • Kleine bis mittelgroße Schläge, auf denen eine Anhängespritze zu schwerfällig wäre.
  • Flächen mit engen Zufahrten, schmalen Feldwegen oder Kurvenradien, die ein Gespann nicht bewältigt.
  • Zwischenbehandlungen, bei denen schnelles An- und Abkoppeln gefragt ist.
  • Sonderkulturen wie Gemüse oder Kartoffeln, bei denen niedrige Fahrgeschwindigkeiten und präzise Dosierung zählen.
  • Grünlandpflege, wenn Herbizid-Nachbehandlungen auf Teilflächen nötig werden.

In Dithmarschen begegnen uns viele dieser Situationen. Die Schlagstrukturen variieren stark, und zwischen Grünlandflächen und Ackerschlägen wechseln die Anforderungen schnell. Weil wir als Lohnunternehmen Beckmann verschiedene Spritzentypen einsetzen, können wir flexibel reagieren und für jede Aufgabe die passende Technik bereitstellen.

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Typische Fehler beim Einsatz und wie du sie vermeidest

Auch erfahrene Praktiker machen manchmal Fehler bei der Arbeit mit Feldspritzen. Einige davon treten bei Aufbauspritzen häufiger auf, weil sie eng mit dem Schlepper gekoppelt sind und dadurch gewisse Eigenheiten mitbringen.

Ein klassischer Fehler ist die falsche Gewichtsverteilung. Wenn der Tank voll ist, verschiebt sich der Schwerpunkt deutlich nach hinten. Die Vorderachse wird entlastet, die Lenkfähigkeit leidet. Abhilfe schafft ein Frontgewicht oder ein Frontanbaugerät, das als Gegengewicht dient. Manche Betriebe nutzen auch einen Frontdüngertank, was gleichzeitig die Nutzlast des Schleppers optimiert.

Ein weiterer häufiger Fehler betrifft die Fahrgeschwindigkeit. Aufbauspritzen reagieren empfindlicher auf Schwankungen als gezogene Modelle. Wer ungleichmäßig fährt, erzeugt Streifen im Bestand, weil die Dosierung kurzzeitig nicht nachkommt. Moderne Regelsysteme gleichen das aus, aber eine konstante Fahrt bleibt die beste Grundlage.

Außerdem unterschätzen viele die Bedeutung der Düsenwahl. Eine Düse, die bei der letzten Herbizidmaßnahme perfekt war, muss bei der nächsten Fungizidbehandlung nicht passen. Tropfengröße und Spritzdruck sollten bei jedem Mittelwechsel neu bewertet werden. Diese Sorgfalt zahlt sich in besserer Wirkung und weniger Abdrift aus.

  • Achslastgrenzen vor dem Befüllen kontrollieren.
  • Fahrgeschwindigkeit gleichmäßig halten, idealerweise mit Tempomat.
  • Düsen vor jeder Saison und bei Mittelwechsel prüfen.
  • Gestängehöhe regelmäßig nachjustieren, besonders bei wachsendem Bestand.
  • Reinigung nach jedem Einsatz vollständig durchführen, nicht nur bei Kulturwechsel.

 

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Ersatzteile und Verschleißkomponenten im Blick behalten

Düsen, Dichtungen, Filter und Membranen sind bei Aufbauspritzen typische Verschleißteile. Düsen beispielsweise unterliegen einem natürlichen Abrieb und verändern mit der Zeit ihr Spritzbild. Eine verschlissene Düse bringt mehr Brühe aus als vorgesehen und verteilt sie ungleichmäßig. Deshalb empfehlen Hersteller, den Düsensatz mindestens einmal pro Saison zu prüfen und bei Bedarf zu tauschen.

Falls du selbst Ersatzteile für deine Spritze oder andere Landtechnik benötigst, findest du beim Partner Granit ein breites Sortiment an Verschleißteilen, Filtern und Zubehör für gängige Spritzenmarken. Gerade Verschleißteile lohnt es sich, rechtzeitig vorrätig zu haben, damit die Maschine im Einsatzfenster nicht stillsteht.

Neben den Düsen verdienen die Pumpe und die Armaturengruppe regelmäßige Aufmerksamkeit. Die Membranpumpe erzeugt den Arbeitsdruck und unterliegt einer mechanischen Belastung. Membranen können porös werden, Ventile verschleißen. Eine jährliche Kontrolle durch den Fachbetrieb oder die eigene Werkstatt ist sinnvoll, besonders vor Saisonbeginn.

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Zusammenspiel mit Düngung und Bodenbearbeitung

Der Pflanzenschutz steht nie für sich allein. Er ist immer Teil einer Gesamtstrategie, die auch Düngung, Bodenbearbeitung und Fruchtfolge umfasst. Eine Aufbauspritze wird in der Saison häufig zwischen Striegeldurchgang und Kopfdüngung eingesetzt. Dabei ist das Timing entscheidend.

Nach einer Herbizidmaßnahme mit der Feldspritze folgt oft eine Nährstoffgabe über den Schleuderstreuer oder das Güllefass. Die Reihenfolge und der zeitliche Abstand beeinflussen, wie gut die Pflanze auf beides reagiert. Wer den Bestand zwei Tage nach dem Spritzen mit dem Grubber bearbeitet, macht unter Umständen die Wirkung zunichte.

Als Lohnunternehmen planen wir bei Beckmann solche Abläufe gemeinsam mit unseren Kunden. Weil wir verschiedene Dienstleistungen anbieten, von der Bodenbearbeitung mit Grubber und Scheibenegge über die Saat mit Drillmaschine bis hin zur Ernte, können wir Maschineneinsätze aufeinander abstimmen. Die Aufbauspritze fügt sich dann nahtlos in die Kette ein.

 

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Checkliste für den erfolgreichen Einsatz

Bevor es aufs Feld geht, hilft eine kurze Kontrolle, um Fehler und Ausfälle zu vermeiden. Die folgende Checkliste fasst die wichtigsten Punkte zusammen:

  1. Spritze auf sichtbare Schäden prüfen: Leitungen, Gestänge, Tankbefestigung.
  2. Düsen kontrollieren: Spritzbild testen, verschlissene Düsen tauschen.
  3. Filter reinigen: Saugfilter, Druckfilter und Düsenfilter durchsehen.
  4. Brühe ansetzen: Mischungsreihenfolge des Herstellers beachten.
  5. Druck und Menge kalibrieren: Spritzentest bei Arbeitsgeschwindigkeit durchführen.
  6. Wetterbedingungen prüfen: Windgeschwindigkeit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit bewerten.
  7. Achslast kontrollieren: Frontgewicht bei Bedarf anbringen.
  8. GPS-System und Teilbreitenschaltung aktivieren und Funktion testen.

Mit dieser Routine stellst du sicher, dass die Maßnahme wirkt und du dabei Ressourcen schonst. Jeder übersprungene Punkt kann im Feld zu Problemen führen, sei es eine ungleichmäßige Verteilung, ein verstopfter Filter oder eine Überdosierung am Vorgewende.

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Gesetzliche Anforderungen kurz zusammengefasst

Feldspritzen unterliegen in Deutschland der Pflanzenschutzgeräte-Verordnung. Alle drei Jahre muss jede Spritze eine amtliche Geräteprüfung bestehen. Diese wird von anerkannten Kontrollstellen durchgeführt und bescheinigt, dass die Maschine die vorgeschriebenen Grenzwerte für Verteilgenauigkeit und Abdrift einhält.

Darüber hinaus gelten Abstandsauflagen zu Gewässern, Hecken und Nachbarflächen. Diese hängen vom eingesetzten Mittel und der verwendeten Düsentechnik ab. Verlustmindernde Düsen, die amtlich gelistet sind, erlauben häufig geringere Abstände. Das gibt dir mehr nutzbare Fläche und mehr Flexibilität bei der Ausbringung.

Für Lohnunternehmen gelten zusätzlich Dokumentationspflichten. Jeder Einsatz wird nach Fläche, Mittel, Menge, Datum und Wetterbedingungen protokolliert. Wir bei Beckmann führen diese Dokumentation lückenlos, damit du als Auftraggeber alle Nachweise für die Betriebsprüfung parat hast.

 

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick

Aufbauspritzen sind mehr als nur die kleine Schwester der Anhängespritze. Sie sind ein eigenständiges Werkzeug mit klarem Einsatzprofil. Hier die fünf zentralen Punkte, die du mitnehmen solltest:

  1. Aufbauspritzen werden direkt am Schlepper montiert und zeichnen sich durch Kompaktheit und Wendigkeit aus. Sie brauchen kein eigenes Fahrwerk und sind schnell einsatzbereit.
  2. Tankvolumen, Gestängebreite und Dosiersystem sind die drei entscheidenden Attribute. Sie bestimmen Reichweite, Flächenleistung und Ausbringgenauigkeit.
  3. GPS-gestützte Teilbreitenschaltung spart Mittel, schont den Bestand und rechnet sich besonders auf unregelmäßig geformten Flächen.
  4. Die Düsenwahl ist nicht einmalig. Sie muss bei jedem Mittelwechsel und bei veränderten Wetterbedingungen neu getroffen werden.
  5. Regelmäßige Wartung, gründliche Reinigung und sorgfältige Einsatzvorbereitung entscheiden darüber, ob die Maßnahme wirkt oder ins Leere läuft.

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Nächste Schritte und weiterführende Themen

Wenn du Flächen hast, die eine professionelle Pflanzenschutz-Maßnahme brauchen, aber nicht selbst in Spritztechnik investieren möchtest, ist die Beauftragung eines Lohnunternehmens eine wirtschaftlich sinnvolle Option. Wir bei Beckmann Bargenstedt bringen die passende Technik mit, kennen die regionalen Gegebenheiten und kümmern uns um die korrekte Dokumentation.

Über die Feldspritze hinaus lohnt es sich, die gesamte Kette im Blick zu behalten. Die Ausbringung von Mineraldünger über Schleuderstreuer, die organische Düngung mit Güllefässern und die abschließende Bodenbearbeitung greifen ineinander. Jeder Arbeitsschritt beeinflusst den nächsten. Wenn du dich für diese Zusammenhänge interessierst, findest du auf unserer Website weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen rund um Ackerbau und Grünland in Dithmarschen.

Sprich uns einfach an. Gemeinsam finden wir die passende Lösung für deine Flächen.

 

Im Bereich Pflanzenschutz stehen drei Spritzentypen zur Auswahl. Jeder hat seine Berechtigung, je nach Betriebsgröße, Flächenstruktur und Anforderung. Die folgende Übersicht zeigt dir, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

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